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WARUM IST EIN MECHANISCHER DREHMOMENTBEGRENZER DER ELEKTRONISCHE VERSION VORZUZIEHEN?


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Die Maschinenbauer sind stets bemüht, Maschinenschäden auf Grund von Kollisionsunfällen möglichst einzudämmen und die Folgekosten für Ersatzteile und Produktionsausfall für den Endkunden zu reduzieren. Die heute gebauten Maschinen erreichen immer bessere mechanische Performance und höhere Produktivität und benötigen somit auch eine effiziente und sofort einschreitende Sicherheitsvorrichtung. Die mechanischen Vorrichtungen der Firma ComInTec bieten umfangreiche Vorteile durch ihrer vielseitige Anwendungsmöglichkeit.

 

Mechanische Sicherheitsvorrichtung

 

Mechanische Drehmomentbegrenzer /Kupplungen schützen die Hauptbestandteile der Maschine und die Anlage vor Überlast. Diese Vorrichtungen trennen die Übertragung bei Erreichen des voreingestellten Drehmoments, das niedriger eingestellt ist als das Drehmoment des Brechpunkts des schwächeren Übertragungsteils. Die Teile sind einfach einzustellen und leicht anpassungsfähig an die verschiedenen Bereiche der Maschine.


Warum wird eine elektronische Sicherheitsvorrichtung für die günstigere Alternative gehalten?

Elektronische Sicherheitsvorrichtung


Die Kontrollsystem- und Elektrotechnik ist gleichsam fortgeschritten mit der Entwicklung der High-Speed- und Präzisions-Maschinen. Viele Kunden meinen, ein elektronisches Kontrollsystem, dass den Motor in Betrieb und die Temperatur kontrolliert, sei eine kostengünstigere Lösung. Diese vom laufenden Motor abhängenden Systeme werden immer häufiger eingesetzt, obwohl sie 2 klare Nachteile gegenüber der mechanischen Vorrichtung aufweisen.

1) Bei Überlast und stark ansteigendem Drehmoment auf Grund einer Kollision, wird zuerst ein Signal von der Kontrollschaltung an den dem Begrenzer gesendet, der somit versucht, das Drehmoment zu erhöhen um den voreingestellten Wert zu erreichen. Meistens dauert es dann nochmals so lange, bis die Übertragung letztlich gestoppt wird. Die Reaktionszeit beläuft sich insgesamt auf etwa 15-20 Millisekunden je nach Anwendungsbereich.

Ein mechanischer Begrenzer ermöglicht die sofortige Trennung von An- und Abtrieb. Bei Einbau am geeignetsten Punkt, reduziert sich die Reaktionszeit um 1/3 im Vergleich zum elektronischen Sensors.

Die vollständige Übertragungstrennung hat vor allem bei hohen Umdrehungen und Massenträgheiten den Vorteil, dass die Wucht des Aufpralls reduziert wird. Der elektronische Begrenzer stoppt ggf die Übertragung, aber das Schadensrisiko auf Grund des starken Aufpralls bleibt weiterhin bestehen.

2) Ein elektronisches Überwachungssystem hat ebenfalls den Nachteil, dass an vielen Stellen Fehlfunktionen auftreten können, und zur Gewährleistung des besten Schutzes gleich mehrere Sensoren benötigt. Der Kunde könnte weitere Geräte zur Drehmomentkontrolle als zusätzlichen Schutz einbauen wollen. Eine solch komplexe Zusammensetzung bedeutet zusätzliche Kosten und weitere mögliche Fehlfunktionen.

Der mechanischen Drehmomentbegrenzers wird in wenigen, einfachen Schritten - je einer auf jeder Achse- eingebaut und ermöglicht die vollständige Trennung von An- und Abtriebsteil. Die einfache und schnelle Einstellung gilt für die gesamte Produktpalette.

 

Nachteile der elektronischen Vorrichtung:


10-15 Millisekunden Reaktionszeit
Benötigt mehrere Sensoren
Ungeeignet bei hohen Umdrehungen und Massenträgheiten
Komplexe Vorrichtung

 

Vorteile der mechanischen Vorrichtung:


Benötigt nur 1/3 der Reaktionszeit
Nur 1 Einheit pro Achse, beliebig positionierbar entlang der Übertragung
Einfacher Zusammenbau und einfache Regulierung
Gesamtkosten potentiell geringer

Stoßdämpfungseigenschaft
Auch bei Applikationen mit hohen Umdrehungszahlen einsetzbar
Bessere Einschreitgenauigkeit
Einsatz auch bei erschwerten Arbeitsbedingungen
Exzellente Konfigurationsvielfältigkeit

 

In wie weit wird die neue EN ISO 13849 die Maschinenbauer beeinflussen?


Der allgemeine Sicherheitsgrad zum Schutz der Maschinen wird lt. Normative EN ISO 13849 erhöht. Um mit dieser Normative konform zu sein, werden die Maschinen- und Systembauer geeignete Kontrollsysteme oder Schutzvorrichtungen einplanen müssen.

Wie von der neuen EN ISO 13489-1 gefordert, werden die ComInTec Drehmomentbegrenzer mit modernsten Ingenieurstechniken konstruiert und als mechanische Komponenten entlang der Übertragungskette eingebaut.

Ziel ist es Schäden und Verformungen mechanischer Teile zu verhindern, die durch plötzlich auftretende Überlast verursacht werden können und Ausfallzeiten und Produktionsstillstand zu verkürzen.

Das Inkrafttreten der neuen Normative wurde auf Ende 2011 verschoben, da diese noch Schwierigkeiten und Unklarheiten in der Deutung aufweist. Die aktuelle Normative EN954-1 bleibt bis dahin gültig. 



 
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